Der Polizei was zum Arbeiten geben.
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Wie es scheint, rollt die nächste große Abzockwelle übers Land. Immer mehr Leute beschweren sich darüber, dass sie von der ALLINKASSO mit Forderungen einer “Interactive Win Deutschl. N Interactivemedia Limited” behelligt werden. Angeblich hätte man sich Anfang Februar 2008 mit einem Rechner angemeldet, weshalb 72,00 EUR fällig gewesen wären. Mit Mahn- und Inkassokosten beläuft sich die Rechnung dann auf rund 132,00 EUR. Bei welcher Seite man sich angemeldet haben soll, verschweigt die Mahnung. Übereinstimmend wird von den Betroffenen in diversen Foren berichtet, dass man sich nicht angemeldet habe.
Das hört sich dann nach Betrug (und hinsichtlich des Inkassobüro u.U. nach Beihilfe zum Betrug) an. Und wäre damit eine gute Gelegenheit mal wieder den Polizeiposten vor Ort zu besuchen. Die Polizisten haben zwar auch ohne solche Fälle genug zu tun, aber wenn keiner Anzeige erstattet, wird den Abzockern nie das das Handwerk gelegt.
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Akteneinsicht? Nur in der Behörde!
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Was habe ich dem Landratsamt Esslingen denn nur getan? Warum bin ich der Böse? Habe ich Akten verschlampt, nicht rechtzeitig zurückgegeben oder mit Pamphleten verziert? Nein, habe ich nicht. Warum zum Teufel will man mir dann die Akteneinsicht nur in den Räumen der Behörde gewähren? Klar, steht das so in § 25 Abs. 4 SGB X. Aber zum Teufel noch einmal ich bin – das wollte ich immer schon los werden - ein Organ der Rechtspflege.
Dass auch das Bundesverfasssungsgericht (BVerfG, Beschl. v. 12.02.1998, 1 BvR 272/97) durchaus nichts dagegen hätte, mir die Akten zu überlassen, lässt die Behörde kalt. Allerdings bietet man an, die Akte an die Gemeinde Wendlingen zu übersenden, damit ich dort Akteneinsicht nehmen kann. Die Akte wäre also im täglichen Behördenalltag entbehrlich. Umso unverständlicher für mich, dass ich die Akte nicht ins Büro bekomme.
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Fitness Company – no, no, never
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Im Januar hatte ich bei einer großen deutschen Kosmetikfirma an einem Gewinnspiel teilgenommen und drei Monate kostenfreies Training bei der Fitness Company Freizeitanlagen GmbH gewonnen. Wer die Fitness Company nicht kennt: Es handelt sich um eine große Fitnesskette mit nach eigenen Angaben 110 Filialen, 280.000 Mitgliedern und einem Jahresumsatz von immerhin 137 Mio. EUR.
Kein schlechter Gewinn sollte man also meinen, immerhin möchte die Fitness Company für ihre Leistungen doch nicht gerade billige 64,90 EUR im Monat, eine jährliche Servicepauschale von 49,90 EUR, eine einmalige Clubgebühr in wechselnder Höhe (dazu gleich mehr) und eine einmalige Verwaltungsgebühr von nochmals 39,90 EUR.
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E+1
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Die Postlaufzeiten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Jedenfalls nicht bei den privaten Anbietern. Während unser alter, kleiner Postler genauso wie die ehemals gelbe Post noch einigermaßen pünktlich auslieferten, scheint es bei unserer grünen Alternative nicht ganz so glatt zu laufen. Bereits mehr als 4 Tage seit der Abholung und das Schreiben ist immer noch nicht angekommen.
Die Erklärung, die gelbe Post würde die Poststücke der grünen Post gerne mal länger liegen lassen, hört sich zwar nicht völlig unglaubwürdig an, aber bei Orten in denen die Post selbst augetragen wird? Scheint so, als müssten wir wieder zum Exmonopolisten wechseln.
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Für die Katz
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Warum man alle Eventualitäten versucht abzudecken, wenn man einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung beauftragt? Wohl nur, damit einem nicht langweilig wird. Denn wahrscheinlich liest der Gerichtsvollzieher den Antrag gar nicht durch. Und schickt deshalb die Unterlagen nach fruchtloser Vollstreckung wieder zurück, obwohl auch der Antrag zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung enthalten war.
Oder, könnte natürlich auch sein, er hat es vergessen. Bei den neun Monaten zwischen Auftrag und Erledigung nicht unmöglich.
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