TELE2 - langsamer geht’s kaum
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Mal wieder ein Fall aus der Telekommunikationsecke:
24.10.07: Schreiben der TELE2 - Danke für ihre TELE2 Komplett Anmeldung
15.11.07: Schreiben der TELE2 - Die Freischaltung erfolgt am 23.11.
05.12.07: Schreiben der TELE2 - Freischaltung erfolgt am 13.12.
11.12.07: Schreiben der TELE2 - Freischaltung kann noch mehrere Wochen dauern.
13.02.08: Ein Techniker (unangekündigt) wirft eine Karte in den Postkasten, er habe niemand angetroffen. Man möge sich mit QSC in Verbindung setzen. Eine Telefonnummer dazu gibt es nicht.
Nachdem seit dem 30.11. nur noch ein Besetz-Zeichen zu hören war, am 15.01. dann die Meldung kam “Die Rufnummer ist aktiviert”, aber die Kundin immer noch nicht telefonieren konnte, kündigt diese den Vertrag fristlos. Mit dem Ergebnis:
22.02.08: Schreiben der TELE2: Wir bestätigen die Kündigung zum 12.02.2009
29.02.08: Schreiben der TELE2: Danke, dass sich sich für TELE2 entschieden haben.
12.03.08: Schreiben der TELE2: Freischaltung erfolgt am 19.03.08
14.03.08: Schreiben der TELE2: Einer Sonderkündigung können wir nicht entsprechen, da wir bei der Bereitstellung auf Vorleistungen Dritter angewiesen sind.Für die Unannehmlichkeiten erhalten Sie 15,00 EUR
Auch mein Schreiben vom 19.03.08 wird mit dem Standardschreiben beantwortet: Nachbesserungsrecht, auf Vorleistungen angewiesen… bla, bla, bla.
Ich frage mich ernsthaft, wie es eine Firma schafft sich am Markt zu halten, die es nicht schafft innerhalb eines Zeitraums von 4 Monaten einen Telefonanschluss zu schalten und dennoch ernsthaft auf die Vertrageinhaltung pocht.
Die 16 Wochen zwischen Beauftragung und dem ersten Techniker-”besuch” zur Freischaltung stellt bei mir in der Beratung bislang einen Rekord dar. Wer mehr zu bieten hat, darf sich gerne in den Kommentaren verewigen.
Post Linx
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Selbstversuch - es geht voran
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Kaum schreibt man die T-Com an, schon wird reagiert. Heute war das Schreiben in der Post. Wegfall Call Time/T-Net Zugang Call Plus/T-Net.
Wir werden Ihren Auftrag am 27.11.2007 ausführen. Eine Montage in Ihren Räumen ist nicht erforderlich.
Jetzt bin ich nur gespannt, ob auch die entsprechende Gutschrift erteilt wird. Bei sogewaltigen Summen wie 82 Cent/Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, wahrscheinlich ein Frage des Überlebens des Konzerns.
Stellt sich die Frage, wieviel Geld mit solchen Aktionen vernichtet wird. Selbst wenn die T-Com keine Riesengehälter zahlt, verursacht die fehlerhafte Bearbeitung (neben den verlorengegangenen Sympathien) bestimmt nicht weniger als 40.- EUR an Kosten.
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Selbstversuch
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Telekommunikationsunternehmen stehen ja immer mal wieder in der Kritik. Wollen wir doch mal sehen ob das stimmt. Im Selbstversuch.
Kurze SV-Schilderung:
Anruf von T-Com nach Vertragsänderung: Man habe ein günstigeres Angebot. (Allerdings mit einer Laufzeit von 12 Monaten!)
Meine bessere Hälfte sagt aus Versehen: “Ja”.
Weil wir aber gerade Wechseln sind - Gelle, Urban T.- wird am 11.09. per Telefax fristgerecht der Widerruf erklärt.
(Ist eigentlich schon jemand aufgefallen, das die Auftragsbestätigungen Datumsangaben tragen, die den Schluß nahelegen, dass die Post zwischenzeitlich mehr als eine Woche für eine normale Postsendung benötigt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.)
Am 18.10.07 erfolgt dann die Bestätigung, dass unser Auftrag vom 17.10.07 (hä?) am 01.09.08 ausgeführt wird.
Nachdem ich das mit ‘2008′ überlesen hatte, erfolgte dann keine Reaktion unserseits, bis nun wieder die höhere Grundgebühr in Rechnug gestellt wurde.
Heute habe ich dann die Niederlassung Südwest angeschrieben und um Bestätigung des Widerrufs und Rücküberweisung des des überzahlten Betrags gebeten. Und sogar mit einer negativen Feststellungsklage gedroht. Allerdings ohne Hinweis darauf, dass ich Anwalt bin und für die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg die Telekommunikationsberatung als Honoraranwalt mache. (Ansonsten wäre der Versuch wohl nicht realistisch.)
Jetzt warten wir mal ab. Eine Woche habe ich der T-Com Zeit gegeben. Ich bin gespannt.
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Schnell eingelenkt
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Nachdem der Mandant sich über mehrere Monate mit seinem Mobilfunkanbieter wegen einer fehlerhaften Abrechnung rumärgern musste, bekamen wir gestern den Auftrag die Sache für ihn zu erledigen. Also flugs vorab ein Schreiben mit der Anforderung eines technischen Prüfprotokolls und der Kündigung des Vertrags an die Gegenseite gefaxt.
Heute dann die Überraschung pur: Anruf der Mobilfunker, dass man bereit wäre, die Forderung (immerhin rund 1.100.- EUR) nebst den noch anfallenden Grundgebühren auszubuchen. Da stellt sich jetzt die Frage, ob es wirklich die Kosten und der Aufwand für die Erstellung des Prüfprotokolls waren oder man nur keinen Präzendenzfall schaffen wollte.
Dem Mandanten wird’s egal sein.
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Rechnung
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Klar bekommen wir Rechnungen. Sogar ständig, was uns unter anderem weiter zum Arbeiten zwingt. Aber dass wir jetzt von Versatel eine Rechnung bekommen, obwohl wir dort gar keine Kunden sind, erstaunt mich dann doch etwas. Noch mehr allerdings, dass der Rechnungsbetrag in Höhe von 0,00 EUR von unserem Konto abgebucht wird. Und warum zum Teufel haben die eigentlich unsere Bankverbindung gespeichert?
Naja, bei dem Streitwert werden wir auf eine negative Feststellungsklage aber dennoch verzichten.
Post Linx
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