Der BGH und die Limoflasche

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Okay, manchmal fragt man sich schon was das soll. Zum Beispiel, dass der BGH sich um, wegen fehlender Kühlung im Verbrauchermarkt, explodierende Limonadenflaschen kümmern muss. Sei’s drum.

Was nachher aber wirklich toll ist, sind dann Sätze wie

“Im Übrigen würde die Kühlung für die Verbraucher ihrerseits Explosionsrisiken mit sich bringen, etwa beim Verbringen in ein warmes Fahrzeug oder Berühren mit warmer Hand.

Da wird doch schon wieder der nächste Streit vorbereitet. Müssen Einzelhändler für das Verbringen von gekühlten Limonadenflaschen Kühlgeräte für die berührenden warme Hände bereitstellen, da sie wegen der Kühlung der Getränke ja eine Gefahrenquellen geschaffen haben?

Wird wohl nichts geworden sein

abgelegt unter: Beruf

mit dem Autogramm. Denke ich jedenfalls. Denn, dass David Odonkor nachdem er zu einer Geldstrafe von 15.000,00 EUR verurteilt wurde, noch Lust aufs Autogrammegeben hatte, darf wohl bezweifelt werden.

Allerdings: 15.000,00 EUR hören sich zwar nach viel an, entsprechen aber nur 30 Tagessätzen. Bei Leuten mit normalen Verdiensten würden sich die Strafe dehalb auch gleich viel moderater anhören.
Schade eigentlich. Bei dem was man auf den Autobahnen erlebt, wären solche Strafen manchmal auch bei “Normalverdiener” ein richtiges Zeichen. Aber vielleicht würde es ja schon helfen das Urteil in einer Art und Weise bekannt zu machen, dass der juristische Laie davon aussgeht, auch er könnte wegen Nötigung im Strassenverkehr zu einer solchen Strafe verdonnert werden.

Themenführer dank SPAM

abgelegt unter: Beruf

Aus dem Leistungspektrum:

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Ist zwar Spam, aber bitte. Wenn ich dadurch Themenführer werden kann. Und mir sogar die passenenden Themen gesucht werden. Noch besser wäre es natürlich, wenn nicht nur die passenden Themen, sondern auch die entprechenden Nachrichten getextet werden. Ach wird ja. Jedenfalls nach dem Inhalt der Mail:

Wir schreiben für Sie beispielsweise Presseinformationen, führen Gespräche mit Journalisten Ihres Rechtsgebietes und wählen die für Sie geeigneten Zielmedien (zum Beispiel NJW, Handelsblatt oder FAZ) aus.

Na also. Wenn ich das Paket buche, werde ich im nächsten Ranking von Focus wohl ganz oben stehen.

Prozessverzögerung

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Saddam Hussein bittet das Gericht, mit der Urteilsverkündung zu warten, bis die US-Kongresswahlen vorbei sind. Seine Begründung: Er wolle nicht als indirekter Wahlhelfer für Geoge Dabbelju Bushs Partei dienen.

Ob das nicht auch ein probates Mittel in Deutschland wäre? Irgendwo ist doch fast immer Wahl.

Schlicht ignorieren

abgelegt unter: Beruf, Netzwelt

Das Augs.blog berichtet über die Versuche der Süddeutschen den Betreiber der Seiten Lebenserwartung.de (oder auch Iq-fight.de) zu besuchen. Besonders nett finde ich im zugrundeliegenden SZ-Artikel folgenden Passus:

Bis dahin bleiben Internetnutzern nur zwei Dinge: Stets sorgfältig die Geschäftsbedingungen zu lesen – und Post vom Anwalt schlicht zu ignorieren.

Weniger nett dürfte diese Aufforderung allerdings das Inkassodezernat der Anwaltskanzlei Hoeller aus Bonn finden, die sich auch mit der Forderungseintreibung der Vita Active Ltd. beschäftigt. Aber wer mit solchen Mandanten arbeitet, dürfte Kummer gewöhnt sein.

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